Dharma


Dharma
Connecting:
Verbindungen zwischen Menschen schaffen, wahre Begegnung in der Tiefe, von Herz zu Herz. Einen Raum kreieren, in dem Menschen sich authentisch zeigen und austauschen und liebevolle nährende Gemeinschaft erleben.
So lässt sich mein roter Faden, meine Lebensausrichtung oder Berufung zusammenfassen.
Es gibt dafür den schönen Begriff Dharma im Ayurveda. Dharma umfasst mehrere Ebenen unseres Seins. Es geht zum einen um unser individuelles Sein, um ein Leben, das mit der eigenen Natur und dem inneren Gleichgewicht übereinstimmt – also ein stimmiger Lebensweg, der Gesundheit und Sinn unterstützt. Hier geht es zum Beispiel um ein Verständnis der eigenen Konstitution, des eigenen Dosha-Gleichgewichts, der Veranlagung mit Stärken und Schwächen, und die Berücksichtigung dieser Faktoren, um gesund, glücklich und friedvoll zu leben.
Darüber hinaus bedeutet Dharma die ureigene Bestimmung im Leben. Es ist deine Seelenaufgabe, dein wahrhaftiger Lebensweg, der im Einklang mit deinem Wesen steht. Es ist der tiefe Grund, warum du genau hier bist, dein Beitrag zur Existenz, der die Welt ein wenig friedvoller, heller und freundlicher macht.
Es ist das, was schon immer eine Sehnsucht in dir ausgelöst hat, wo du dich schon immer hingezogen gefühlt hast. Es ist die Qualität, in der du dich von Anbeginn zuhause gefühlt hast, wenn du sie erlebt hast.
Es geht hier nicht um konkretes Tun oder bestimmte Projekte und Ziele. Es geht um das, was dich innerlich leitet und zuverlässig zu Projekten führt und was dich passende Aufgaben wählen lässt.
Du kannst dich fragen: Welche Qualität finde ich in all meinen (schon verwirklichten) Herzensprojekten wieder? Wann erlebe ich Begeisterung, tiefe Befriedigung und das Gefühl, hier genau richtig und angekommen zu sein?
Wenn du magst, lass uns das gemeinsam erforschen. Du bist herzlich willkommen, für dich individuell und gemeinsam mit anderen dein Dharma zu ergründen. Was ist mein Platz in dieser Welt und was ist der tiefere Sinn meines Daseins? Geführte Meditationen, Diaden, tiefe Entspannung und andere Elemente zur Selbsterforschung und Innenschau sind Bestandteil dieses Wochenendes (Weg der Weiblichkeit, Teil 3 und Weg der Liebe, Teil 3).
Verbundenheit
Wenn ich auf meine eigene Geschichte schaue, habe ich schon sehr früh gerne Menschen zusammengebracht, um in der Gruppe Gemeinschaft und Verbundenheit zu erleben. In meiner Jugend war dies zunächst die eigene Teilnahme an christlichen Jugendgruppen, die ich schon ab dem 15. Lebensjahr selbst leitete. Durch mehrere längere Auslandsaufenthalte nach dem Abitur verlor sich das zunächst, bis ich mit Mitte 20 durch die Teilnahme an Yogaretreats und -Ausbildungen und erste Selbsterfahrungsgruppen wieder als Teilnehmerin in das Feld von gemeinschaftlicher tiefer Gruppenerfahrung eingetaucht bin. Es vergingen noch einige Jahre, in denen eher die heilpraktische Einzelarbeit für mich im Vordergrund stand. Nachdem mich das Leben mit Mitte 30 in das spirituell geprägte Bio- und Gesundheitshotel Gutshaus Stellshagen geführt hatte, nahm die eigene Arbeit mit Gruppen immer mehr Raum ein: Ayurveda-Kurgruppen, Seminare für Frauen und Paare, Meditations- und Klangretreats, Ayurveda-Ausbildungen in Massage und zum Gesundheitsberater und Kochworkshops. Der zentrale Aspekt, der mich dabei immer am meisten innerlich berührt, ist wenn Menschen sich getragen fühlen von einer wohlwollenden Gemeinschaft, in der sie Verbundenheit, tiefes Verständnis und Angekommen-Sein erleben. Diese Erfahrung von Ganzheit kann eine zutiefst nährende und heilsame Wirkung haben. Bei einigen Menschen sind daraus beständige Freundschaften über die Jahre entstanden. Dies erleben zu dürfen und den Raum dafür zu schaffen, ist für mich die tiefste Befriedigung, die ich mir vorstellen kann.
Es ist auch ein Beitrag dafür, die Welt ein wenig heller, freundlicher und friedvoller zu gestalten, indem jeder Mensch, der Geborgenheit und Verbundenheit mit anderen erfahren hat, diese Seins-Qualitäten in seinem Leben und Alltag weiterträgt.
